Das klassische 2-Stationen-Prinzip repräsentiert die hier beschriebene Doppelschweißzelle, welche für Festkörper- und CO2-Laser sowie für rotationssymmetrische und andere Geometrien, axiale und radiale Schweißnähte, einsetzbar ist.

Doppelschweisszelle

Typisches Bauteil Differential

Bearbeitungskopf schwenkbar +/+ 90 Grad mit Schweissdrahtzuführung

Zusätzlich zur Lasermaterialbearbeitung ist auch eine Pressfunktion integriert. Durch selbständig öffnende Hubtore können die Werkstücke automatisch oder von Hand beladen werden.

 

Auslegersystem mit fahrbarer Bearbeitungsoptik

Die Bearbeitungsoptik verfährt mittels Ausleger zu den einzelnen Stationen und kann durch den schwenkbaren Optikkopf radiale und axiale Schweißnähte ohne umzurüsten abbilden. Aufgrund der Schwenkachse in Werkstückrichtung (Y) sind Stationen eng zusammengebaut und somit Kundenansprüche an Kompaktheit erreicht. Die Anlage ist als "Single-Block"-Maschine mit einem gemeinsamen Grundgestell für alle Anlagenkomponenten gestaltet.

Technische Daten

Verfahrwege, NC-Achsen: X = 1000 mm, Y3 = 600 mm, Z = 500 mm (Optik)
B: ± 100° (Optik)
Y1 - Y2 : 650 mm (Bauteil)
C1 - C2 : n x 360° (Bauteil)
W1 - W2 : 110 mm / 60kN (Fügen Bauteil)
Steuerung: Siemens 840 D SL
Abmessungen (LxBxH): 3500 x 2450 x 3200 mm
Strahlquelle: Festkörper- und CO2-Laser, 1-6 kW Max.
Bauteil: Ø 250 mm Max.
Bauteilhöhe über Vorrichtung: 200 mm

Laserverfahren / Prozesse: Laserschweißen
Schlagwörter / Stichworte: Doppelschweißzelle, 2 Stationen Prinzip, CO2 Laser, Festkörperlaser, radiale Schweißnähte, Pressfunktion, Single-Block, Grundgestell, Verfahrwege